Satzung

 Satzung

 

§1 (Name, Sitz und Rechtsform)

  1. Der am 04.05.2009 gegründete
    “Fussballclub Marwitz e. V.”
    ist ein eingetragener Verein mit Sitz in Oberkrämer – Ortsteil Marwitz.

 

§2 (Zweck und Aufgaben des Vereins)

  1. Der Verein ist ein Fußball-Verein. Er bezweckt die gemeinsame Pflege der sportlichen Interessen seiner Mitglieder, Förderung der körperlichen Ertüchtigung und verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke.
  2. Zweck des Vereins ist die Förderung und Pflege des Sports sowie der Aufbau von Jugendmannschaften. Der Satzungszweck wird insbesondere durch regelmäßige Trainingseinheiten zur Förderung der aktiven körperlichen Betätigung seiner Mitglieder, sowie der Teilnahme an sportlichen Wettkämpfen und Turnieren verwirklicht.
  3. Der Verein hat zur Durchführung seiner Zwecke Vermögen zu bilden, zu verwalten und zu verwenden. Es darf nur für satzungsgemäße Vereinszwecke verwendet werden. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt keine eigenwirtschaftlichen Zwecke.
  4. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.

 

§3 (Aufbau des Vereins)

  1. Der Verein unterhält die Abteilung Fußball.
  2. Weitere Abteilungen können vom Vorstand gegründet werden.
  3. Eine Abteilung ist aufgelöst, wenn ihre Mitgliederzahl unter sieben Personen sinkt. Im Übrigen sind ausschließlich die Abteilungen zu ihrer Auflösung befugt.

 

§4 (Verbandszugehörigkeit)

  1. Der Verein übernimmt nach seiner Eintragung im Vereinsregister den Fußball-Spielbetrieb des FC Marwitz.
  2. Satzungen und Ordnungen des FLB und der Verbände, denen der FLB angehört, sind für den Verein und seine Mitglieder verbindlich und bindend.
  3. Die Rechte und Pflichten des Vereins erstrecken sich ausschließlich auf die Organisation und die Durchführung des Fußballsports sowie alle damit verbundenen Maßnahmen, ganz gleich, ob diese unmittelbar oder mittelbar, direkt oder indirekt geschieht.
  4. Weitere Mitgliedschaften in Sportverbänden sind möglich.

 

§5 (Geschäftsjahr und Rechnungslegung)

  1. Das Geschäftsjahr beginnt am 01.01. eines Jahres und am 31.12. eines Jahres.
  2. Der Verein führt Bücher nach den Grundsätzen einer kaufmännischen Buchführung. In den ersten drei Monaten eines Geschäftsjahres ist für das vergangene Jahr ein Jahresabschluss aufzustellen.
  3. Der Verein führt über seine Einnahmen und Ausgaben ordnungsgemäße und die steuerlichen Belange berücksichtigende Aufzeichnungen. Quartalsmäßig ist eine nach den einzelnen Arten der Einnahmen und Ausgaben geordnete sowie von Vorstandsschatzmeister unterzeichnete Zusammenstellung vorzulegen.

 

§6 (Mitglieder)

  1. Der Verein hat
    a) ordentliche Mitglieder über 18 Jahre,
    b) Jugendmitglieder bis zum vollendeten 18. Lebensjahr, falls die Fachverbände nichts anderes vorsehen,
    c) Ehrenmitglieder
  2. Mitglied kann jede natürliche Person werden.

 

§7 (Erwerb der Mitgliedschaft)

  1. Zum Erwerb der Mitgliedschaft soll das vom Verein vorgeschriebene Aufnahmeformular verwendet werden. Dieses muss eigenhändig unterschrieben sein, für Minderjährige zusätzlich die Unterschrift des gesetzlichen Vertreters. Die Aufnahme erfolgt durch den Vorstand.
  2. Die Mitgliedschaft beginnt mit dem Tage der Aufnahme. Bei Ablehnung der Aufnahme ist der Verein nicht verpflichtet, die Gründe der Ablehnung anzugeben.
  3. Über die Neuaufnahme ausgeschlossener Mitglieder entscheidet der Vorstand nach Zustimmung des Ältestenrates.

 

§8 (Ende der Mitgliedschaft)

  1. Die Mitgliedschaft endet
    a) durch Tod
    b) durch Austritt
    c) durch Ausschluss
    d) durch Löschung
  2. Der Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand mit einer Frist von 6 Wochen zum Quartalsende.
  3. Der Ausschluss erfolgt durch das Vereinsgericht.
  4. Die Löschung erfolgt durch den Vorstand bei einem Beitragsrückstand von 6 Monaten, wenn die Zahlung nicht innerhalb von 2 Wochen nach schriftlicher Mahnung geleistet wird. In der Mahnung ist auf die Folgen der Nichtzahlung (Löschung der Mitgliedschaft) hinzuweisen. Die Löschung bedarf der Zustimmung des Ältestenrats.

 

§9 (Rechte und Pflichten der Mitglieder)

  1. Alle Mitglieder haben das Recht zur Teilnahme an den Mitgliederversammlungen.
  2. Alle ordentlichen Mitglieder sind stimmberechtigt. Eine Übertragung des Stimmrechts ist unzulässig.
  3. Das Stimmrecht besteht nur für die Mitglieder, die ihrer Beitragspflicht nachgekommen sind.
  4. In die Organe des Vereins sind nur ordentliche Mitglieder wählbar. Ausnahmen von der Wartezeit kann der Ältestenrat zulassen (ausgenommen hiervon Gründungsversammlung).
  5. Die Mitglieder müssen bei Streitigkeiten in Vereinsangelegenheiten vor Anrufung eines ordentlichen Gerichts die Instanzen der Vereinsgerichtsbarkeit ausschöpfen.

 

§10 (Beiträge)

  1. Der Vorstand übergibt dem Verein eine Beitragsordnung. Die Mitgliederversammlung beschließt diese mit einer Mehrheit von 2/3.
  2. Der Mitgliedsbeitrag ist für das Kalenderhalbjahr im Voraus zu entrichten.
  3. Der Mitgliedsbeitrag kann einem Mitglied auf schriftlichen Antrag durch Beschluss des Vorstandes mit Zustimmung des Ältestenrats gestundet , ermäßigt oder erlassen werden.

 

§11 (Organe des Vereins)

  1. Organe des Vereins sind:
    1.1. die Mitgliederversammlung
    1.2. der Vorstand
    1.3. der Revisionsausschuss
    1.4. der Ältestenrat
    1.5. das Vereinsgericht

 

§12 (Mitgliederversammlung)

  1. Die Mitgliederversammlung ist das höchste Organ des Vereins.
  2. Die Mitgliederversammlung ist von dem/der Vorsitzenden, im Verhinderungsfall von dem/der stellvertretenden Vorsitzenden, mindestens einmal im Jahr abzuhalten. Sie ist vom Vorstand in der örtlichen Tagespresse sowie in den sozialen Medien bekannt zu geben. Die Frist beträgt zwei Wochen vor Veranstaltungsbeginn. Der Vorstand kann eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen. Er hat diese einzuberufen, wenn mindestens 10% der stimmberechtigten Mitglieder dies verlangen. Für die außerordentliche Mitgliederversammlung gelten die Einladungsformalien der ordentlichen Mitgliederversammlung.
  3. Jedes Mitglied kann bis zu 7 Tage vor der Mitgliederversammlung Anträge zur Ergänzung der Tagesordnung schriftlich beim Vorstand einreichen.
  4. Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Anzahl der erschienen Mitglieder beschlussfähig.
  5. Jedem Mitglied an dem vollendeten 16. Lebensjahr steht eine Stimme zu. Das Stimmrecht ist nicht übertragbar.
  6. Die Entscheidungen der Mitgliederversammlung werden mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen beschlossen. Die Entscheidung über die Auflösung des Vereins sowie über Satzungsänderungen sind mit 2/3 Mehrheit zu fällen. Stimmenenthaltungen gelten als nicht abgegeben und werden nicht mitgezählt.
  7. Für die Versammlung sind von den Mitgliedern ein/e Versammlungsleiter/in sowie ein/e Protokollführer/in zu wählen.
  8. Über die Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift zu fertigen. Sie ist von dem/der Versammlungsleiter/in und dem/der Protokollführer/in zu unterzeichnen.
  9. Die Mitgliederversammlung ist insbesondere für die folgenden Angelegenheiten zuständig:a) Entgegennahme des Jahresberichts des Vorstandes,
    b) Entgegennahme des Berichts der Kassenprüfer,
    c) Entlastung des Vorstandes,
    d) Genehmigung des vom Vorstand aufgestellten Haushaltsplanes für das nächste Kalenderjahr,
    e) Beschlussfassung über Satzungsänderungen und Auflösung des Vereins,
    f)  Wahl des Vorstandes,
    g) Wahl des Kassenprüfers,
    h) Wahl des Ältestenrates,
    i)  Ernennung/Abberufung von Ehrenmitgliedern,
    j)  Beschlussfassung über Anträge,
    k) Beschlussfassung über Ordnungen und deren Änderungen,
    l)  Festsetzung von Beiträgen und Umlagen sowie deren Fälligkeiten
  10. Die Abstimmung bei Wahlen kann durch Handzeichen oder auch geheim/schriftlich erfolgen. Eine geheime Wahl ist erfolgreich, wenn dies von mindestens 10% der stimmberechtigten Mitglieder beantragt wird.

 

§ 13 (Zuständigkeit der Mitgliederversammlung)

Die Mitgliederversammlung ist zuständig für:

  1. die Beschlussfassung über alle Angelegenheiten des Vereins, soweit nicht ein anderes Vereinsorgan ausschließlich dafür zuständig ist.
  2. die Mitgliederversammlung wählt die Mitglieder des Vorstandes, des Revisionsausschusses, des Ältestenrates und des Vereinsgerichts für die Dauer von 3 Jahren. Darüber hinaus bleiben diese gewählten Mitglieder so lange im Amt, bis eine wirksame Neuwahl erfolgt. Bei einer Ersatzwahl endet die Amtszeit mit derjenigen des ausgeschiedenen Mitgliedes. Ist eine Zusammensetzung des Ältestenrats und es Vereinsgerichts nicht möglich obliegt diese Aufgabe dem Vorstand.
  3. die Abberufung von Mitgliedern des Revisionsausschusses, des Vereinsgerichts und des Ältestenrates; sowie von Vorstandsmitgliedern.
  4. Änderung der Satzung.
  5. die Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins.

 

§14 (Satzungsänderungen)

  1. Anträge auf Satzungsänderungen sind 7 Tage vor der jeweiligen Mitgliederversammlung bei dem Vorstand einzureichen.
  2. Für Beschlüsse über eine Satzungsänderung ist eine 3/4 Mehrheit erforderlich.

 

§15 (Versammlungsablauf)

  1. Der Vorstand schlägt den Versammlungsleiter / die Versammlungsleiterin sowie den Protokollanten / die Protokollantin vor.
  2. Der Versammlungsleiter / die Versammlungsleiterin prüft zunächst die Ordnungsmäßigkeit der Einberufung der Mitgliederversammlung. Anschließend ist die Tagesordnung unter Einbeziehung gestellter Zusatzanträge von der Mitgliederversammlung zu genehmigen. In der Mitgliederversammlung neu gestellte Anträge zur Tagesordnung werden in diese nur dann aufgenommen, wenn die Mitgliederversammlung dies mit 2/3 Mehrheit beschließt.
  3. Der Versammlungsleiter / die Versammlungsleiterin bringt die Punkte der Tagesordnung in der festgelegten Reihenfolge zur Beratung und Abstimmung. Anträge, Ergänzungs-, Abänderungs- oder Gegenanträge können zu den jeweilig behandelten Tagesordnungspunkten gestellt werden. Erledigte Tagesordnungspunkte werden nicht wieder aufgenommen.
  4. Das Wort wird in der Reihenfolge der Meldungen erteilt. Der Versammlungsleiter / die Versammlungsleiterin kann Ausnahmen zulassen. Mitglieder, die zur Geschäftsordnung sprechen wollen, erhalten außer der Reihe das Wort, nachdem der aufgerufene Redner geendet hat.
  5. Über einen Geschäftsordnungsantrag ist zu entscheiden, nachdem ein Mitglied die Gelegenheit hatte, sich gegen den Antrag zu äußern. Ein Antrag auf Schluss der Aussprache zu dem zur Beratung stehenden Tagesordnungspunkt kann jederzeit nach Beendigung eines Diskussionsbeitrages gestellt werden. Über diesen Antrag ist nach Verlesung der noch offenen Rednerliste und nach Anhörung je eines Redners für und gegen den Antrag abzustimmen.
  6. Redner, die von der Sache abweichen, werden zur Sache gerufen. Ist ein Redner dreimal ermahnt worden, wird ihm das Wort entzogen.
  7. Verletzt ein Mitglied die Ordnung oder fügt es sich nicht den Anordnungen des Versammlungsleiters / der Versammlungsleiterin, so kann dieser das Mitglied aus dem Versammlungsraum weisen.
  8. Der Versammlungsleiter / die Versammlungsleiterin kann die Mitgliederversammlung auf bestimmte Zeit unterbrechen oder beenden, wenn eine geordnete Weiterführung nicht mehr gewährleistet ist.

 

§16 (Vorstand)

Der Vorstand ist verantwortlich für die ordnungsgemäße Wahrnehmung aller Vereinsaufgaben, sofern sie nicht satzungsgemäß anderen Vereinsorganen vorbehalten ist.

  1. Zusammensetzung
    Der Vorstand des Vereins besteht aus:
    a) dem/der Vorsitzenden
    b) den stellvertretenden Vorsitzenden (2)
    c) dem/der Schatzmeister/in
    d) dem/der Schriftführer/in.
  2. Vorstand im Sinne § 26 BGB sind:
    a) der/die Vorsitzende
    b) die stellvertretenden Vorsitzenden (2)
    c) der/die Schatzmeister/in.

         Die Mitglieder sind ehrenamtlich tätig.

  1. Bestellung, Abberufung und Rücktritt
    Die Vorstandsmitglieder werden durch den Beschluss der Mehrheit der Vereinsmitglieder bestellt. Die Bestellung der Vorstandsmitglieder erfolgt für drei Jahre. Bei einer Ersatzwahl endet die Amtzeit mit derjenigen des ausgeschiedenen Mitgliedes.
  2. Vertretungsbefugnis des Vorstands
    Im Außenverhältnis wird der Verein stets durch zwei Vorstandsmitgliedern vertreten. Die wechselseitige Bevollmächtigung ist ausgeschlossen.
    Urkunden und Verträge, aus denen sich für den Verein vermögensrechtliche bzw. finanzielle Verpflichtungen ergeben, können nur schriftlich abgeschlossen werden und müssen von zwei Vorstandsmitgliedern unterzeichnet sein.
  3. Aufgaben
    Der Vorstand entscheidet eigenverantwortlich über die ideellen, sportlichen, wirtschaftlichen und sonstigen Belange des Vereins, soweit die Befugnisse nicht satzungsmäßig anderen Vereinsorganen vorbehalten sind. Ihm obliegt die Darstellung des Vereins in der Öffentlichkeit.
    Der 1. Vorsitzende koordiniert die Arbeit des Vorstandes und repräsentiert den Verein nach außen.
    Das Vorstandshandeln hat sich im Interesse des Vereins, dem Vereinszweck und den gesetzlichen Vorschriften auszurichten.
    Der Vorstand hat insbesondere entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen die Pflichten des Vereins sorgfältig zu erfüllen, wie die Buchhaltungs-, Bilanzierungs- und Steuervorschriften. Er erfüllt weiter die Arbeitgeberpflichten im Sinn der arbeits-, steuer- und sozialrechtlichen Bestimmungen.
  4. Die Geschäftsführung des Vorstands
    Der Vorstand führt die Geschäfte des Vereins. Er beruft die Mitgliederversammlung ein.
  5. Haushalt
    Der Vorstand hat vor Beginn eines jeden Wirtschaftsjahres einen Haushaltsplan zu erstellen und den Mitgliedern zur Genehmigung vorzulegen.
  6. Sonstige Aufgaben
    Der Vorstand hat das Vorschlagsrecht zur Wahl von Mitgliedern für den Ältestenrat. Der Vorstand kann Ausschüsse und Arbeitskreise zur Unterstützung der Vorstandsarbeit bestellen sowie einen Wirtschaftsrat, dem Mitglieder und Nichtmitglieder angehören können, die den Verein und seine Ziele ideell und materiell besonders fördern, berufen. Der Wirtschaftsrat gibt sich eine Geschäftsordnung wählt einen Sprecher.

 

§17 (Revisionsausschuss)

  1. Der Revisionsausschuss besteht aus vier Mitgliedern.
  2. Sämtliche Vereinsgremien sind dem Revisionsausschuss gegenüber auskunftspflichtig.
  3. Dem Revisionsausschuss obliegt die Prüfung aller Konten, Kassen und der Buchhaltung des Vereins sowie aller Einnahmen und Ausgaben, insbesondere auch bezüglich der Übereinstimmung mit den Haushaltsplänen.
  4. Der Revisionsausschuss teilt Beanstandungen umgehend dem Vorstand mit. Er ist befugt, die Erledigung seiner Beanstandung en zu überprüfen.
  5. Der Revisionsausschuss kann beim Vereinsgericht die Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung beantragen.
  6. Der Revisionsausschuss hat der Mitgliederversammlung und den Abteilungsversammlungen schriftlich und mündlich darüber zu berichten, in welcher Art und in welchem Umfang er seine Prüfungen vorgenommen hat und ob diese Prüfungen zu Beanstandungen Anlass gegeben haben.
  7. Der Revisionsausschuss stellt die Anträge zur Entlastung des Vorstands.

 

§18 (Rechtsorgan)
Die Rechtsorgane des Vereins sind der Ältestenrat und das Vereinsgericht.

 

§19 (Ältestenrat)

  1. Der Ältestenrat besteht aus drei Mitgliedern. Die Mitglieder des Ältestenrats müssen drei Jahre ohne Unterbrechung Vereinsmitglied sein und werden auf Vorschlag des Vorstands von der Mitgliederversammlung gewählt. Ausnahmeregelung der Vereinszugehörigkeit von drei Jahren entscheidet die Mitgliederversammlung.
  2. Soweit der Verein einen Ehrenvorstand hat, ist dieser Vorsitzender des Ältestenrates; ansonsten wird der Vorsitzende von den Mitgliedern des Ältestenrates gewählt.
  3. Der Ältestenrat soll Streitigkeiten zwischen Mitgliedern schlichten. Er wird tätig, wenn ein Vereinsmitglied eine Verhandlung beantragt.
  4. Die Sitzung des Ältestenrates muss innerhalb von einem Monat nach Eingang des Antrages durchgeführt werden.
  5. Über die Sitzung ist den Beteiligten und dem Vorstand ein Protokoll zu übersenden. Bleibt die Schlichtung ergebnislos, wird der Vorgang unter Beifügung des entsprechenden Protokolls an das Vereinsgericht abgegeben.
  6. Der Ältestenrat verhandelt, wenn mindestens zwei Mitglieder anwesend sind. Bei Verhinderung des Vorsitzenden des Ältestenrates leitet das vereinsälteste Mitglied des Ältestenrates die Sitzung.

 

§20 (Vereinsgericht)

  1. Das Vereinsgericht besteht aus dem Vorsitzenden und zwei Beisitzern. Der Vorsitzende soll die Befähigung haben.
  2. Die Mitglieder des Vereinsgerichtes und zwei stellvertretende Beisitzer werden von der Mitgliederversammlung gewählt.
  3. Im Falle der Verhinderung eines Beisitzers wird der vereinsälteste stellvertretende Beisitzer in das Vereinsgericht berufen.

 

§21 (Zuständigkeit)

  1. Das Vereinsgericht ist zuständig
    a) zur Entscheidung über Anträge die mit dem Ziel gestellt werden, vereinsschädigendes Verhalten von Mitgliedern oder grobe Zuwiderhandlungen gegen die Satzung zu ahnden.
    b) zur Entscheidung von Streitfragen über die Auslegung oder Anwendung der Satzung;
    c) für die Einberufung einer Mitgliederversammlung, soweit diese satzungsmäßig zu erfolgen hat, und der Vorstand die Einberufung nicht vornimmt.
    d) für die Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung auf Antrag des Revisionsausschuss;
    e) für die Entscheidung von Streitigkeiten zwischen Mitgliedern, die vom Ältestenrat an das Vereinsgericht abgegeben wurde;
    f) für Ausschlussverfahren gegenüber Vereinsmitglieder.
  2. Das Recht der Mitglieder bleibt unberührt, bei der Verweigerung der Einberufung einer Mitgliederversammlung durch das Vereinsgericht die ordentliche Gerichte anzurufen.

 

§22 (Antragsrecht)
Der Antrag auf eine Verhandlung vor dem Vereinsgericht kann gestellt werden von dem
a) Vorstand,
b) Betroffenen Vereinsorgan,
c) Betroffenen Mitglied, soweit nicht zunächst ein Schlichtungsverfahren stattzufinden hat.

 

§23 (Verfahren vor dem Vereinsgericht)

  1. Der Vorsitzende setzt den Termin zur mündlichen Verhandlung an, zu welcher die Beteiligten zu laden sind. Die Ladungsfrist beträgt zwei Wochen und kann bei Einverständnis der Betroffenen verkürzt werden.
  2. Die mündliche Verhandlung muss spätestens zwei Monate nach Antragseingang durchgeführt werden.
  3. Der Vorsitzende kann Zeugen laden.
  4. Der Vorsitzende leitet die mündliche Verhandlung.
  5. Über die Verhandlung ist ein Protokoll zu führen, das vom Vorsitzenden und dem Protokollführer zu unterzeichnen ist.
  6. Die Verhandlung ist nicht öffentlich. Vereinsmitglieder haben Zutritt. Das Vereinsgericht kann den Ausschluss von Vereinsmitgliedern von der Verhandlung beschließen, wenn es das Wohl des Vereins erfordert.
  7. Beratung und Abstimmung des mit Stimmenmehrheit entscheidenden Vereinsgericht sind geheim.
  8. Die schriftliche, mit gründen versehene Entscheidung ist den Beteiligten zuzuseden, sowie dem Vorstand und dem Vereinsausschuss schriftlich bekanntzugeben.

 

§24 (Vereinsstrafen)

  1. Als Vereinsstrafen sind – auch nebeneinander – zulässig
    a)Verweis,
    b) Verlust der Wählbarkeit bis zu 5 Jahre,
    c) Amtsenthebung,
    d) Ausschluss aus dem Verein.
  2. Ausschließungs- und Amtsenthebungsgründe sind insbesondere grobes vereinsschädigendes Verhalten oder schwere vorsätzliche Zuwiderhandlungen gegen die Satzung, Beschlüsse der Vereinsorgane und der Abteilungen; sowie besonders schwerwiegendes unsportliches oder unkameratschaftliches Verhalten.

 

§25 (Ehrungen)

  1. Der Vorstand kann Personen, die sich um den Verein verdient gemacht haben, durch Ernennung zum Ehrenvorstand oder Ehrenmitglied sowie durch Verleihung von Auszeichnungen.
  2. Der Vorstand legt in Zusammenarbeit mit dem Ältestenrat die Ehrenordnung fest.

 

§26 (Auflösung)
Die Auflösung des Vereins kann in einer eigens für diesen Zweck mit einer Frist von einem Monat einberufenen Mitgliederversammlung mit 3/4 Mehrheit der anwesenden Mitglieder aufgrund schriftlicher Abstimmung erfolgen.

Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke, fällt das Vermögen des Vereins an die Gemeinde Oberkrämer, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.